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8 janvier 2016

Changement - Wechsel


Depuis bientôt un an mon blog est silencieux.

Ca fait bientôt huit ans que nous vivons à Singapour et les sujets s’épuisent. Je sais, pas d’excuses, il y a ceux qui continuent à écrire très régulièrement même après bien des années loin de chez soi.
J’ai donc décidé, suite à une suggestion de ma fille, de changer le contenu du blog. Elimination quasi complète du texte, plus que des images, des photos que je viens de prendre ou de mon « archive ». Evidemment le tout avec un certain ordre, par thème.
Laissez-moi encore un peu de temps pour peaufiner mes images pour que je puisse vous présenter des albums avec une qualité correcte. Il y a bien des images que je dois reprendre avec mon nouvel outil, Lightroom, que je me suis installée mais qui prend du temps pour comprendre. Des heures à visionner des « tutorials » et à jouer avec cet outil.
Entre temps j’ai appris à mieux manipuler ma caméra avec l’aide d’une photographe et « instagram », une vraie source d’inspiration. Mais je ne suis pas en train de me nommer photographe, le tout reste un loisir que j’affectionne depuis bien des années et que j’ai envie de développer pour mon propre intérêt.
Les sujets vont être multiples ; voyages, portrait, essaie en macro, paysages, etc. Un sujet qui commence à m’intéresser de plus en plus et ce qu’on appelle aujourd’hui « street photography », mais là j’ai encore beaucoup à apprendre et à m’entrainer. On verra avec le temps si j’arrive à capter et à transmettre l’ambiance de ce style assez particulier et qui nécessite parfois un peu de courage.

Je vous dis à tout bientôt et vous remercie par avance de me rester fidèle.

Seit bald einam Jahr ist es still auf meinem Blog.

Nach bald acht Jahren hier in Singapur erschöpfen sich die Themen für mich. Ich weiss, es sollte keine Entschuldigung sein, denn Viele bleiben dem Schreiben treu, auch nach vielen Jahren Auslandaufenthalt.
Nun entschied ich mich, nachdem mich Eine meiner Töchter auf die Idee gebracht hat, den Inhalt des Blogs total zu ändern. Kaum noch Texte, nur noch Fotos. Frisch aufgenommene Bilder oder Welche aus meinem „Archiv“. Natürlich nach Themen geordnet.
Gebt mir noch etwas Zeit um meine Bilder zu bearbeiten. Mein neues Programm, „Lightroom“,  braucht noch viel Aufwand an Zeit damit ich korrekte Aufnahmen präsentieren kann.
In der Zwischenzeit habe ich auch noch Einiges dazugelernt mit Hilfe von einer Fotografin sowie "Instagram", eine grosse Inspirationsquelle. Doch ich erlaube mir auf keinen Fall mich als Fotografin auszugeben, da bin ich noch zu weit vom Ziel entfernt. Es ist ein Hobby dem ich schon lange nachgehe und dies nur zu meinem persönlichen Zweck.
Die Themen werden variiert sein; Landschaften, Porträts, Reisebilder, Makro-Versuche, etc. Ein Thema das mich immer mehr interessiert ist die sogenannte „Streetphotoraphy“. Doch darin muss ich mich noch üben und manchmal etwas Mut aufbringen um die richtige Atmosphäre erhaschen und weitergeben zu können.

Nun wünsche ich euch eine gute Zeit und vielen Dank für eure Treue beim Lesen meines Blogs.

7 octobre 2013

Das Wetter in Singapur

Immer und immer wieder wird man gefragt: „wie ist das Wetter heute bei Euch inSingapur?“                                                                                                                                                            Leicht zu beantworten, immer gleich. Es gibt nur ganz wenige Grad Unterschied zwischen Tag und Nacht und variert kaum durch’s Jahr; es gibt Monate mit etwas mehr und Andere mit etwas weniger Regen; das wär’s dann schon. Also keine vier Jahreszeiten wie in Europa. Etwas langweilig und mit den Jahren immer etwas schwieriger zu ertragen. (ich spreche natürlich für mich...).
Vor ein paar Tagen bekam die monatiliche Ausgabe des deutschsprachigen Magazins „Impulse“ mit einem Artikel über dieses Sujet, das Wetter in Singapur. Da der Artikel sehr ausschweifig und komplex ist, nehme ich mir, für einmal, nicht die Mühe eine Zusammenfassung zu schreiben, sondern stelle Euch nur den Link zur Verfügung damit Ihr ihn in seinem Ganzen lesen könnt; Ihr versteht mich nachher bestimmt warum ich dieses Mal etwas zu faul war um ihn zusammenzufassen.
Darin könnt Ihr auch lesen dass die Stadt Singapur weltweit die höchste Blitzhäufigkeit hat! z.B. zwischen Oktober und November gibt es im Durchschnitt 20 Blitztage und im Schnitt jährlich 171 Gewittertage. Wenn man diese ganze Energie doch nur lagern könnte die da gratis vom Himmel fällt...
Nun überlass ich Euch die Lektüre, viel Vergnügen, es gibt wieder mal was zum Lernen.
Impulse Magazin , Seiten 12-14 

24 février 2013

Ort der Ruhe


Erneut hilft mir das Magazin „Impulse“ und vorallem der Text von Heiko Schulze, einen Ort in Singapur zu beschreiben. Zu zweit durchwanderten wir einen Teil dieser grünen Lunge im Herzen des Stadt-Staates. Bukit Brown, der alte chinesische Friedhof. (Bukit = Hügel).
Schmale geteerte Wege führen durch eine leicht hügelige, parkähnliche Landschaft (200 Hektaren). Einige Wege sind gesäumt von gigantischen Regenbäumen, dessen Kronen viele m2 überschatten und übersät sind mit grossen Vogelnestfarnen, sowie anderen Epiphyten. Auf beiden Seiten der Wege befinden sich, inmitten der üppigen Vegetation, alte chinesische Gräber mit ihrer traditonellen, hufeisenförmigen Einrahmung. Teilweise gut gepflegt, teilweise bereits völlig überwuchert sind diese Gräber mit ihrer Vielfalt an Grössen und Dekorationenen eindrucksvolle Zeugnisse der frühen Bestattungskultur der chinesischen Diaspora im kolonialen Singapur.
  Wie es zu erwarten ist, beherbergt diese Vegetation eine grosse Anzahl Vögel und bestimmt noch andere kriechende und fliegende Getiere... Zu sehen bekamen wir doch nur Vögel...
Im Jahre 1872 erwarb der wohlhabende Clan der Ong dieses Terrain von George Henry Brown, nachdem der Ort noch heute benannt ist. Sie planten an dieser Stelle ein Dorf für ihre ärmeren Landsleute zu erbauen, sowie ein Friedhof. Der Ort war für Grabstätten wie gemacht, denn er liegt auf einem Hügel. Schlussendlich wurde nichts aus dem Erbauen des Dorfes, doch durch die gute Feng Shui Lage des erkauften Landes wurde daraus ein enromer Friedhof. Nach traditioneller chinesischer Auffassung war dieser Hügel perfekt, wie gesagt, Fenh Shui mässig absolut ideal, da Lage und Ausrichtung der Harmonie entsprachen. Auch die Form der Gräber und deren Dekoration mit Skulpturen, meist in Paaren, tragen aus der Sicht der Chinesen zu einem guten Feng Shui bei. Keine Frage, die omega-förmigen Gräber und die wunderbaren Figuren leisten einen Beitrag zur harmonischen Atmoshpäre der Umgebung. 1973 wurde der Friedhof, bis dahin der grösste seiner Art ausserhlb von China, für weitere Bestattungen geschlossen. Er beherbertge bis zu 100 000 Gräbern!
Einige Gräber haben zum Teil äusserst elaborierte Reliefs an ihren Grabsteinen. Dabei handel es sich einerseits um Darstellungen aus alten Mythen und Legenden und andererseits um Schilderungen von Geschichten über die Respektbezeugungen von Kindern gegenüber ihren Eltern. Die Bezeugung von Respekt ist ein Grundwert der konfuzianisistischen Ethik und manifestiert sich auch in der Ahnenverehrung. Zahlreiche Reliefs erzählen von dieser Hingabe der Kinder an die Eltern! Unsere moderne Jugend, vorallem die europäische, könnte dort ein Beispiel nehmen... Denn der Ahnenkult ist in Asien noch immer verbreitet und respektiert!
Im September 2011 verkündete die Singapore Land Authority (LTA) den Plan, mitten durch den Friedhof eine mehrspurige Strasse zu bauen. Etwa 5000 Gräber, unter anderem auch Gräber von bekannten Pionieren der fürhen Geschichte Singapurs (Ang Seah Im, Chew Boon Lay, Chew Joo Chiat) werden davon betroffen. Diese Persönlichkeiten haben Alle Strassen oder Quartiere die nach ihnen benannt sind. Durch diese Mitteilung der Regierung war die Bestürzung insbesonderen bei zwei angesehenen zivilgesellschaftlichen Gruppen gross: der Singpore HeritageSociety und der Singapore Nature Society. Die Medien haben mit zahlreichen Berichten auf den biologischen und kulturellen Wert es Friedhofes hingeweisen, und viele Bürger haben ihre Meinung mittels Leserbriefe in den Zeitungen geäussert. Mit einer Aenderung der Planung ist aber nich zu rechnen. Wie ich den Plänen entnehmen konnte, die überall an den Wegen stehen, sollen die Exhumierungen Anfang März 2013 beginnen.
Persönlich finde ich es ebenfalls schade einen solchen Ort der Ruhe zu zerstören. Wir leben hier auf einer kleinen Insel die immer mehr zubetoniert wird, was der Lebensqualität nicht hilft, denn durch die noch grünen Flächen wird das Klima etwas ausgeglichen und die enormen Regenmassen resorbiert; wenn immer mehr dieser grünen Zonen Häusern und Strassen weichen müssen werden die Temperaturen steigen und Ueberflutungen von Wohnzonen und Strassen noch mehr zunehmen.
Solange diser geruhsame Ort noch erhalten ist, werde ich, da ich ihn nun entdeckt habe, noch so oft wie möglich besuchen, denn es gibt Stellen in diesem Dschungel wo man das Brausen der Stadt nicht mehr hören kann! Eine Blase der Ruhe breitet sich um Einen aus.
 

9 octobre 2012

Gartenstadt

Schon seit längerem habe ich meine deutschsprachigen Leser etwas vernachlässigt; doch heute will ich dies beheben und Euch die neueste Attraktion Singapurs vorstellen. Den ganzen Blog habe ich die letzten zwei Monate vernachlässigt da ich besseres zu tun hatte. Ich machte Bekanntschaft mit unserem ersten Enkelkind und weilte in der Schweiz!
Wie ich schon oft sagte, bekomme ich monatilich die Zeitschrift „Impulse“ in der ich immer wieder Inspirationen für neue Artikel finde. Sabine Pfaar  hat nun in der Oktoberausgabe diese Attraktion beschrieben. Mit ein paar persönlichen Noten, gebe ich Ihnen hier diesen Artikal weiter.
Gardens by the Bay, wird sie genannt. Eine Grünanlage die sich über 54 Hektaren im Herzen der Stadt, direkt am Meer, erstreckt. Sie wurde am 29. Juni 2012 dem allgemeinen Publikumsverkehr übergeben und bietet neben ausgedehnten Grün-und Wasserflächen eine spannende Kombination aus Architektur und Botanik.
Besonders markant sind der Flower Dome und der Cloud Forest Dome, die als tropische Gegenkonzeption zu den  uns bekannten Gewächshäusern gelten können: im Inneren nicht warm, sondern kühl, soll Hitze abgehalten und nicht bewahrt werden. In ihrer Form erinnenr sie an gewaltige Muscheln, überspannt von Stahlbögen, die an Rippen eines Dinosauriers denken lassen. Diese äussere Stahlstruktur dient als Aufhängung für die unzähligen Glaselemente, was den Vorteil bietet, dass im Inneren der Gewächshäuser auf tragende Säulen verzichtet werden konnte. Die Weite und Transparez, die auf diese Weise entsteht, vermittelt den Eindruck, man befände sich einem Dom aus Glas.
                                
Der Flower Dome überspannt eine Fläche von 1.2 Hektar – das entspricht etwas mehr als zwei Fussballfeldern – und beherbergt die Flora der mediterranen Gebiete sowie semi-ariden Regionen der Erde. Bei durchschnittlichen Tagestemperaturen von 23 bis 25 Grad Celsisus herrscht im Inneren dieses Glashauses ewiger Frühling.( Als Europäerin fühlte ich mich in diesem Klima pudelwohl...büsste es aber schon am nächsten Tag, dass ich das nasse T-Shirt nicht mit einem Trockenen gewechselt hatte....)  In verschiedenen Ländergärten gedeihen hier Olivenbäume aus Spanien (über 100 Jahre alte!), Wein aus Kalifornien, Koniferen aus Südamerika, Kakteen aus Westaustralien und skurril anmutende Baobas aus Madagaskar. Bereits 2009 trafen die ersten Bäume in Singapur ein und scheinen sich mittlerweilen in ihrem neuen Umfeld heimisch zu fühlen.
                                                 
Im Cloud Forest Dome, dem zweiten Gewächshaus, empfängt den Besucher das tosende Brausen eines Wasserfalls. Kühl und sehr nass ist es hier; eine Jacke könnte jeetzt nicht schaden (oder eben ein trockenes T-Shirt...) Von der Grundfläche etwas kleiner als sein Gegenstück, dafür mit 58 Metern wesentlich höher, ist das Thema des Cloud Forests die Gewächse der tropischen Bergregionen etwa Borneos, Costa Ricas und der Cameron Highlands. Pflanzen, die in Höhen zwischen 1.000 und 3.500 Metern heimisch sind, wachsen hier an den Hängen eines künstlichen Berges, der mit seinen 42 Metern Höhe das Herzstück des Cloud Forest bildet. Der Gipfel kann bequem per Aufzug angefahren werden, abwärts geht es über eine gewundene Hängebrücke, die grossartige Ausblicke bietet, für Menschen mit Höhenangst jedoch nicht zu empfehlen ist; man geht über gelochte Stahlwege.
Eine weitere Attraktion der Bay South sind die sogenannten „Supertrees“, 25 bis 50 Meter hohe Stahl-und Betonkonstruktionen in Trichterform, die Mammutbäumen nachempfunden sind. Als vertikale Gärten angelegt, dienen sie – abgesehen von ihrem spektakulären Anblick – verschidenen Funktionen: In ihrem Inneren verbergen sich die Abzugsschächte für die Kühlanlagen. Daneben fungieren die Supertrees als Regenwasserspeicher und Stromliferant: auf den Dächern einiger Bäune wurden Solarzellen installiert, die den Strom für die Beleuchtung der Supertrees bei Nacht liefert.
Dann finden sie noch die sogenannten „Heritage Gardens“, sie  versinnlichen die Geschichte und Kulturen Singapurs.  Rund um die Supertrees erstrecken sich der Indische, der Chinesische, der Malaiische sowie der koloniale Garten, die mit jeweils typischen Elementen, Formen und Farben den verschidenen Bevölkerungsgruppen Referez erweisen. Ein anderer Teil der Anlage dient als „Schule“, World of Plants erklärt Ihnen Vieles über die Pflanzenwelt. Der riesige Garten erfüllt auch seinen Unterhaltungszweck; ein Amphitheater kann bis zu dreissigtausend Besuchern Platz anbieten! Und, was in Singapour nicht fehlen darf, sind Restaurants und Imbissbuden!
Umweltschutzaspekte haben bei der Anlage des Parks eine wesentliche Rolle gespielt, was insbesondere im Bemühen um energieeffiziente Lösungen zum Ausdruck kommt. So werden in beiden Gewächshäusern nur die bodennahen Schichten gekühlt, und zwar mit Hilfe einer Fussbodenkühlung (wenn ich mich recht erinnere, mit Wasser aus dem danebenliegenden Meer). Die Energiegewinnung erfolgt im parkeigenen Krafwerk duch das Verbrennen von Bioabfällen, die aus ganz Singapur zusammengetragen werden. Insgesamt hält Bay South zahlreiche Angebote bereit, sich über die Umwelt, den Klimawandel und seine Folgen zu informieren, auf anschauliche und spielerische Weise.
 Wenn dies nur beim Bau der vielen Wolkenkratzer auch respektiert würde!! Ich frage mich noch immer warum, mit Hilfe der nun sehr modernen Glasfassaden, nicht mehr zur Energiegewinnung gemacht wird.
So, das wär’s für heute; wie Ihr dem Text entnehmen könnt, lohnt es sich auf jeden Fall einen Tag einzuplanen um diese immense Anlage zu besichtigen. Die paar Fotos die ich während meinem ersten Besuch gemacht haben, werden es Ihnen beweisen.

18 mai 2012

Starting blocks

Il y a un peu moins d’un an, je vous parlais d’un plus long séjour que d’habitude dans ma patrie; la raison était le mariage de notre ainée. Quelle fête magnifique nous avions eu !
Là, les affaires s’entassent à nouveau en attendant de trouver une place dans la valise; je repars bientôt, encore une fois pour une période prolongée et, c’est encore une année exceptionnelle ou d’autres voyages vers la Suisse s’annoncent ! Mais oui, la raison est toute aussi importante que l’année dernière; nous allons devenir Grands-Parents pour la première fois !
Je vous laisse imaginer la future Grand-Mère qui doit s’empêcher d’acheter « des tonnes » d’articles pour bébé et femme enceinte…, elle sillonne, dès qu’elle se trouve dans un grand magasin, les rayons de puériculture et scrute les blogs des jeunes Mamans indiquant des liens pour se procurer toute sorte d’article qu'une femme enceinte a besoin pour préparer l’arrivée de son enfant… Quelle excitation ! Elle feuillète les sites de photographes spécialisés dans les portraits de nouveau-nées pour s’inspirer pour ses futures « photo-shoot » une fois le petit-enfant aura pointé son nez…
Donc, soyez indulgents, les récits dans mon blog vont s’espacer, mais je ne l’abandonne pas, promis. Mes priorités ce concentrent dans une autre sphère les mois à venir.
 Vor etwas weniger als einem Jahr schrieb ich über meinen etwas längeren Auftenhalt in der Heimat ; der Grund war die Hochzeit unserer ältesten Tochter. Was war das für ein tolles Fest!
Nun stapelt sich die Ware wieder auf und wartet darauf einen Platz im Gepäck zu finden; ich fliege bald wieder heim, wieder für eine längere Zeit und das gerade mehrmals bis ans Jahresende! Es gibt wieder einen äusserst wichtigen Grund dazu; wir werden zum ersten Mal Grosseltern!
Stellt Euch die zukünftige Grossmutter vor die sich zusammenreissen muss um nicht „tonnenweise“ Ware für Babies und werdende Mütter einzukaufen... wie sie, sobald sie in einem Einkaufszentrum ist, in der Kinderabteilung herumstreift, die Blogs junger Mütter durchliest die etliche Links für Babyausstattungen angeben, wie sie Webseiten von Fotografen durchblättert die spezialisiert sind in Neugeborenenaufnahman. Sie muss sich ja inspirieren lassen für ihre eigenen Fotositzungen im September die sie geplant hat, sobald der neue Erdenbürger das Licht der Welt erblickt hat.... Welche Aufregung!
Seit etwas nachsichtig mit mir in der nächsten Zeit, meine Artikel im Blog werden mehr Abstand haben. Vergessen werde ich ihn aber nicht. Meine Prioritäten wenden sich, wie Ihr sicher verstehen könnt, in eine andere, neue Richtung!

30 avril 2012

Hydratation

Comme on le dit tout le temps, l’hydratation est très importante. En plus, si vous vivez dans un pays chaud comme moi, encore plus.  Vue la quantité de liquide que dois absorber au quotidien, il faut pouvoir varier et éviter, à tout prix, les boissons sucrées ; merci les bourrelets…
Donc, quoi faire ? Un choix de tisane fait toujours l’affaire, puis, de l’eau, de l’eau et encore de l’eau. Mais on ne peut pas boire de l’eau gazeuse toute la journée non plus, et l’eau du robinet, malgré qu’elle soit potable, n’est pas spécialement bonne ;  alors, il faut être un peu créatif. Le matin, je prépare une carafe de tisane et je la laisse refroidir et la bois au fur et à mesure.
C’est coutume ici, presque dans tous les restaurants, qu’on sert de l’eau glacée en s’installant à table. Comme l’eau du robinet n’a pas très bon goût, les restaurants les plus futés, parfument l’eau avec différents végétaux. Mais oui, excellente idée !
Du coup, j’applique la même chose chez moi sur mon balcon. Essayez une fois d’introduire dans votre carafe d’eau les choses suivantes (pas tous ensemble, variez jour après jour !) :
·         Feuilles de menthe fraiche
·         Feuilles de « Lemongrass », citronnelle
·         Rondelles de carottes
·         Epluchures de concombres
·         Rondelles de gingembre frais
·         Pétales de fleurs parfumées, dont le jasmin. C’est le parfum dont je raffole, essayez, c’est incroyablement bon ! Je m’imagine aussi une eau avec des pétales de roses anciennes…
·         Feuille de tomate
·         Branche de romarin
·         Rondelles de citron
Variez selon vos humeurs et de ce que vous trouvez, vous verrez, boire de l’eau devient moins ennuyeux ! Inutile de vous faire penser de bien laver les ingrédients avant de les tremper dans l’eau…

Santé !


Wir wissen ja Alle wie wichtig es ist täglich genug zu trinken. Vorallem wenn man dann noch an einm Ort lebt wie ich, in den Tropen. Da man eine recht imposante Menge an Flüssigkeit zu sich nehmen muss, ist es vorteilhaft wenn man die Getränke variert, aber süsse Sodas vermeidet! Nicht sehr vorteilhaft für die Linie....
Was trinkt man denn so den ganzen Tag lang? Verschiedene Kräutertees, Mineralwasser und sonstiges Wasser, Wasser und noch einmal Wasser. Man wird Einfallsreich.
Hier ist es gebräuchlich, dass man fast in jedem Restaurant „Eiswasser“ serviert bekommt sobald man sich an den Tisch setzt. Ein paar schlaue Besitzer lassen sich etwas einfallen um das Hahnenwasser zu aromatisieren; es ist ja hier trinkbar, hat aber eher einen schlechten Nebengeschmack. Das mach ich nun auch bei mir zu Hause und wechsle die Aromen ab, je nach Laune und was ich gerade so zur Hand habe. Versuchen Sie es einmal mit diesen „Sachen“ (nicht Alles auf einmal, jeden Tag etwas Neues.)
·         Minzenblätter
·         Zitronengras
·         Ingwerscheiben
·         Karottenscheiben
·         Gurkenschale
·         Tomatenblätter
·         Rosmarienzweig
·         Duftende Blütenblätter, darunter Jasmine. Das ist für mich eines der besten Wasser, sobald mein Jasminstock blüht, profitiere ich davon und bekomme nicht genug! Versucht es einmal! Toll ist es bestimmt auch mit Rosenblättern.
·         Zitronenscheiben
Ihr werdet sehen, das Trinken von Hahnenwasser ist somit nicht mehr langweilig. Versucht es einfach mal, lasst Eure Fantasie walten und wechselt die Geschmäcker so oft wie möglich. Ich glaube es ist unnötig zu sagen, dass man die Sachen sorgfaltig wäscht bevor man sie in die Karaffe wirft...

Prost!

28 avril 2012

Cheongsam

Sagt Ihnen dieses Wort etwas ? Wenn Sie Asienkenner sind bestimmt, ansonsten denke ich kaum.
Vor zwei Wochen war ich an einer Führung im National Museum ofSingapore. Ein imposantes, schneeweisses Kolonialgebäude, gefüllt mit Geschichte und Gegenwart. Man könnte einen ganzen Tag darin verweilen, so gross ist es! Natürlich konzentrierte sich unsere Führerin auf ein Gebiet; die Entstehungsgeschichte von Singapur.
Gleichzeitig gibt es aber momentan noch eine andere Ausstellung, Eine von Vielen... Das Sujet: Cheongsam, ein Kleid mit Geschichte. Da ich Mode und Textilien mag, konnte ich nicht wiederstehen und schlenderte noch durch diese „stillstehende Modeschau“. Ja was ist denn nun so speziell an diesem Kleid? Seine Eleganz (sie kam aber erst mit der Zeit) und der unvergängliche, schlichte Schnitt.
Als gestern die monatliche Zeitschrift „Impulse“ im Briefkasten lag, mit dem Titelbild eines „Robe de Shanghai“, liess ich mich gleich für einen neuen Artikel in meinem Blog inspirieren; sie werden schnell verstehen warum, sobald Sie die paar Bilder gesehen haben, die ich via Internet gefunden haben. Leider machte ich keine eigenen Aufnahmen im Museum. Männer wie Frauen müssen zugegen, dass dieses Kleid äusserst sexy ist (wenn man die richtige Figur dazu hat....)
Ich erlaube mir eine Zusammenfassung des Artikels aus dem „Impulse“  hier festzuhalten, um Euch dieses Kleid etwas besser zu erklären. Er wurde von Dagmar Hansen geschrieben und in der Mai-Ausgabe gedruckt.
Der Ursprung dieser Kleidung stammt aus dem 17. Jahrhundert, die Zeit der Qing-Dynastie. Die Frauenrobe wurde ursprünglich aus einem Stück Stoff in Handarbeit gefertigt und unterhalb des rechten Armes geknöpft. Es war ein weites, knöchellanges Mantelgewand mit Stehkragen, das in A-Linie geschnitten war. Die Aermel waren lang und ebenfalls im A-Schnitt. Frauen waren im Feudalsystem des alten China und im strengen Konfuzianisumus gefangen. Es war auch die Zeit der gebunden Füsse, dem sogenannten Lotusfuss. Die Frauen mussten Brustbinden tragen um flachbusig zu sein, es war das damalige chinesische Schönheitsideal. Erst im 21. Jahrhundert wurden diese beiden Rituale verboten!
Ursprünglich heisst das Kleid Qipao, in Mandarin bedeute es „Banner Robe“. Die Manschurischen Familien waren eingeteilt und wurden durch die verschiedenfarbigen Banner-Roben erkenntlich gemacht. Dann, durch die Flucht vieler Chinesen ins kantonesisch sprechende Hong Kong, bekam das Kleid einen kantonesischen Namen; Cheongsam oder „langes Gewand“.
Es war, während der Zeit des 2. Weltkrieges der Dresscode für die Damen der höheren Gesellscht. Dieses änderte sich aber massgeblich im Laufe der Geschichte. Gehen wir noch etwas zurück in der Geschichte, in die 20er und 30er Jahre, nach Shanghai. Es wurde auch das Paris des Ostens genannt. Als wichtige Handels-und Hafenstadt erlebte Shanghai einen grossen wirtschaftlichen Aufschwung und wurde belebt mit westlichen Geschäftsmannern. Die Stadt erlebte ebenfalls einen modischen Aufschwung und der Cheongsam, den man heute kennt, wurde im aufsteigenden Shanghai modernisiert und von der besten Gesellschaft getragen. Kreiert wurde damals auch der zwei-teilige Cheongsam; Rock und Jacke.  Der sogenannte Shanghai-Stil, der die Figur stärker betonte: die Kleider wurden enger, der Saum rutschte hoch und die seitlichen Schlitze kamen dazu. Die Kleider reflektierten die neuesten Modetrends vor allem aus dem Westen und wurden von modebewussten, wohlhabenden und vora allem extrovertierten Chinesinnen getragen. Der zweite Stil war deutlich simpler und wurde der Peking-Stil genannt. Der Look war viel konservativer, die Waden bzw. Knöchellänge wurde beibehalten, ebenfall die eher weiten und langen Aermel. Dieser Stil wurde von der Mehrheit der Chinesinnen getragen. Dieses mantelartige Kleid konnte je nach Temperatur auch gefüttert werden.
In den 50er Jahren wurde der Cheongsam zum Kleid für jeden Tag in Singapur. Trugen es vor dem Zweiten Weltkrieg in erster Linie Lehrerinnen oder die Ehefrauen der wohlhabenden Geschäftleute und die Töchter der chinesischen Upper Class von Singapur, so wurde eszu dem Kleid für die berufstätige Frau allgemein. Es galt als trendy und chic und die Frauen konnten so ihren Wechsel von der klassischen Ehefrau zu Hause zur Mitverdienerin darstellen. Durch die günstige Massenprodktion und Auswahl verschiedener Materilien, konnte sich nun fast jede Frau ein oder mehrere Cheongsam leisten. Bis heute gilt der Cheongsam als schick und ein massgeschneidertes Stück findet sich bei vielen Frauen im Kleiderschrank. Ein Cheongsam besticht durch seine Einfachheit und eleganz. Er hat vier vertikale Nähte und gilt unter den chinesischen Frauen als die perfete Gewichtskontrolle, denn es verzeith nicht viel. Es ist ein Kleid, das die Feminität auf einzigartie Weise unterstreicht. Noch heute ist es Gebrauch, dass die Frauen, in der ersten Woche nach dem Chinesischen Neujahr, im Cheongsam zur Arbeit kommen! Hm, unsere Männern mögen diese Zeit bestimmt besonders im Büro....

8 mars 2012

Le temps - Die Zeit

Les heures, jours, semaines et mois filent à grande vitesse et je ne trouve pas le temps de vous fournir régulièrement de nouvelles histoires, découvertes ou anecdotes sur la toile virtuelle qui est l’ordinateur.
Là, je prépare l’arrivée d’une de mes sœurs avec laquelle nous partirons pour lui faire découvrir une partie du Vietnam, pays que je commence à très bien connaitre.
Soyez donc indulgents et armez-vous de patience, je ne l’oublie pas, mon blog, une partie de moi dévoilant mes aventures asiatiques.


A tout bientôt !

Die Stunden, Tage, Wochen und Monate fliegen nur so dahin und ich verbringe nur wenig Zeit damit, Euch regelmässig neue Geschichten, Entedeckungen und Anektoten via Bildschirm zu vermitteln.
Momentan bereite ich die Ankunft einer meiner Schwestern vor; zusammen ziehen wir dann durch einen Teil Vietnams, ein Land das sie noch nie besucht hat und das ich in der Zwischenzeit recht gut kenne.
Seid einfach etwas geduldig mit mir. Ich vergesse meinen Blog nicht, er ist ja ein Teil von mir der etwas über mien Leben in Asien enthüllt.
Bis bald!

22 février 2012

Pflanzenwelt – Monde des plantes

Jedesmal wenn wir zu Fuss unterwegs sind, beeindruckt mich die üppige Vegetation von Singapur. Wo man hin geht, sogar mitten in der Stadt, gibt es immer wieder Gärten, Pärke oder sonstige grüne Inseln.
Da meine kleine Kamera praktisch immer in meiner Tasche ist, konnte ich das schöne Blatt dieser Kletterpflanze gleich festhalten.
Da ich sie nicht in meinem Singapurischen Pflanzenbuch fand (suchte schlecht...), schrieb ich ans „National Parks Board“. Kurzum bekam ich die Antwort.
Dioscoreasansibarensis, oder auch Batman-Pflanze genannt. Nicht erstaunlich wenn man die Blattform sieht, oder?
Wie ich der Beschreibung entnehmen konnte, ist es eine afrikanische Kletterpflanze aus derYam-Familie. Sie ist also nicht einheimisch und scheinthier  Schäden anzurichten, da sie den Wirt erwürgt! Man muss sie also entfernen im Falle man sie im eigenen tropischen Garten findet; jedenfalls hier in Asien. Sogar grosse, starke Bäme können absterben wenn sie zufest von diesem Grün umgarnt werden. Zudem ist die Pflanze hoch giftig!! 
 Gleichzeitgig lief mir auch dieser schöne Käfer über den Weg.
Chaque fois quand nous nous promenons à Singapour, je suis impressionnée par la végétation luxuriante de ce petit pays. Où on va il y a des parcs, jardins ou ilots de verdures.
Comme ma petite caméra est pratiquement toujours dans mon sac, j’ai pu immortaliser immédiatement cette belle feuille verte qui se montrait à coté de mon chemin.
Comme je ne la trouvais pas dans mon livre de plantes sur Singapour,(je cherchais mal…)  j’écrivais au " National Parks Board". La réponse me parvenait rapidement.
Dioscorea sansibarensis, ou, « Plante-Batman ». Pas étonnant quand on regarde la forme de la feuille, non ?
Comme je pouvais le comprendre dans le descriptif, c’est une plante grimpante africaine de la famille du Yam. Donc, pas une plante indigène et elle n’est pas bien vu ici, car elle fait des dégâts. Elle étrangle son hôte ! Il faut l’éliminer si jamais vous la découvrez dans votre jardin tropical asiatique. Même de grands arbres peuventen  mourir si ils sont enlacés par cette verdure. En plus, la plante est hautement toxique !
Par la même occasion, j’ai aussi croisé le chemin de ce joli scarabée.  (photo plus haut dans le texte.)

16 janvier 2012

Schwiizerdütsch

Während meines winterlichen Aufenthaltes in der Schweiz bekam ich mehrmals Besuch, darunter auch von meinem Taufpaten (Götti). Man sprach über Dies und Das und einmal kam das Gespräch auf ein Buch, das er einmal geschenkt bekam. “Kleiner Sprachatlas der deutschen Schweiz”. Ich konnte nicht wiederstehen und bestellte ihn am kommenden Tag in der Hoffnung, dass es noch vor meiner Abreise ankommt.
Ich hatte Glück! Er kam an und ich konnte mich gleich in die Vielfalt meiner Heimatsprache vertiefen. Wir wissen ja Alle wie vielfältig unsere Sprache ist, doch es ist dem Normalsterblichen unmöglich all die Varianten der verschiedenen Ausdrücke zu kennen!

Für das Wort “Purzelbaum” fand ich über hundert verschiedene Audrücke! (nicht ich, die Autoren des Buches…) Je nach Region oder sogar Dorf gibt’s ein anders klingendes Wort, doch Alle sagen das Gleiche! Oft musste ich schmunzeln oder sogar schallend lachen, so lustig ist die Auswahl; lest selber mal:
Ich, in meinem solothurner Dialekt(SO) sage ich dazu “s Höibürzli mache”; dann gibt es, unter vielen Anderen auch noch:
Chübelibürzle, de Chopfbürzel mache, Fuurzegöiggelis mache, dr Baumbürz mache, zum Chopf uus bürzle, grindbürzle, di gepse welpe, usw.

“Weinen”, da ist die Auswahl kleiner, doch immerhin:
Gränne (SO), bääge, möögge, pflänne, plääre, schreie, flännu, griinu, brüele, hüüle, usw.
“Schluckauf”, je nach Region heisst auch er anders:
Gluxi (SO), Hixer, Higgi, Höschi, Hitzgi, Jöscher, usw.

“Mit dem Feuer spielen” (im wahrsten Sinne des Wortes)
Bubele (SO), zöisle,  füürle, züüsele, zünserle, mit em Füür gööle, usw.
Da soll Jemand noch sagen unsere Sprache sei langweilig! Ich würde meinen, dass diese Vielfalt ein Grund ist, warum die Deutschschweizer recht gewannt sind beim Lernen von Fremdspachen. Wir müssen ja von Kindesbeinen an lernen unsere Mitmenschen zu verstehen, somit ist unser Gehör und Gehirn trainiert zu jonglieren. Ja, ja, ich weiss, das sind Eigenkomplimente an uns Deutschschweizer, doch ab und zu soll man sich halt auch einen Blumenstrauss verdienen…
Wenn Ihr selber Lust habt dieses Buch einmal näher anzusehen, hier seine Angaben:

Kleiner Sprachatlas der deuschen Schweiz, Verlag Huber, Autoren: H. Christen, E. Glaser, M. Friedli

Viel Vergnügen beim Lesen!